Textilien und Leder
In der Textilindustrie unterscheidet man bei der Herstellung von Kleidung oder Bekleidungszubehör zwischen textilen Materialien und dem Material Leder. Aus beiden lassen sich die vielfältigsten Kleidungsstücke erzeugen, ob modisch oder funktional.
Geschichtlich betrachtet sind sowohl Leder als auch natürliche Stoffe beinahe so alt wie die Menschheit an sich. So nutzte man schon vor Tausenden von Jahren Baumwolle zur Fertigung von Kleidung. Die Babylonier bezeichneten sie als „Weißes Gold“. In Mexiko wurden sogar Funde von 7000 Jahre alter Baumwolle gemacht. Die Neandertaler wiederum machten sich in - im wahrsten Sinne des Wortes - „Eiszeiten“ die Häute und Felle ihrer Jagdbeute als schützende Kleidung zunutze oder staffierten damit ihre Behausungen aus.
Leder ist ein universell einsetzbares Material und besticht durch Eigenschaften wie Geschmeidigkeit, relativ hohe Wasserundurchlässigkeit, Atmungsaktivität und Festigkeit.
Aber nicht nur in der Modeindustrie zur Herstellung von Kleidung, Schuhen oder Accessoires wie Taschen oder Gürteln wird Leder verwendet, auch in der Waffenindustrie, als Gebrauchsgegenstände, in der Spielwarenindustrie (z.B. Würfelbecher) oder in der Möbelherstellung findet man das beliebte und vielseitige Material wieder.
Neben Holz, Stein und Wolle gehört Leder zu einem der ältesten Materialien der Menschheit überhaupt.
Die Bezeichnung Textilien leitet sich aus dem Lateinischen ab. Dabei bedeutet das Wort „textere“ soviel wie weben oder flechten. Welche Fasern, Gewebe oder Stoffe zu den Textilien gezählt werden, wird vom deutschen Institut für Industrienormung (kurz DIN) in der DIN 60000 festgelegt.
Laut dieser Norm zählt man Fasern für den textilen Einsatz dazu, sowie textile Halb- oder Fertigfabrikate wie verschiedene aus Fasern erzeugte Garne oder Gewebe. Nicht zu vergessen natürlich die bereits fertiggestellte Textilware wie Textil- und Lederbekleidung.
Neben den herkömmlichen Naturfasern wie Leinen, Wolle, Baumwolle oder Seide gibt es heutzutage auch eine Vielzahl künstlich hergestellter Fasern wie Polyester, Polyamid oder Polyethylen.
Laut dem Bundesverband des deutschen Textileinzelhandels wurden im Bekleidungs- und Textilbereich im Jahre 2004 insgesamt Einnahmen von 56.270 Millionen € erzielt. Ein Jahr später waren es 56.195 Millionen €. Von diesem Betrag nimmt der Sektor Damenbekleidung eine Summe von 25.210 Millionen € und der Bereich der Herrenbekleidung eine Summe von 13.930 € für sich ein.
In den letzten zwei Jahren hat die Textilbranche (insbesondere stationäre Einzelhandelsunternehmen) laut Statistischem Bundesamt nur positive Entwicklungszahlen vorgelegt
Die gesamte Branche befindet sich also derzeit im leichten Plus und dank der Globalisierung werden Rohstoffe in manchen Bereichen günstiger.
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | International Apparel Sourcing Show |
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | Texworld USA - Worldwide Fabrics Rendez-vous |
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | HTFSE Home Textiles Fabric Sourcing Expo |
| Datum: | 15.07.- 19.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | Atlanta |
| Messe: | International Area Rug Market |




