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Stoffe - die Basis der Mode

Seit Anbeginn ihrer Geschichte unterliegen die Mode und damit auch die Materialien und Stoffe dem sich stets wandelnden Zeitgeschmack der Menschen einer bestimmten Epoche und Kultur. Bildlich gesprochen bewegt sich die Mode ständig auf der Überholspur. Ursprünglich verdeutlichte und signalisierte sie, welchem Stand oder welcher gesellschaftlichen Schicht ihr Träger angehörte.
 
Die Geschichte der ältesten bekannten Textilien, den frühgeschichtlichen Leinengeweben, lässt sich bis zur der Zeit um 4500 v. Chr. in das alte Ägypten zurückverfolgen. Doch nicht nur in Ägypten deuten mitunter Funde von Spulen auf die Herstellung von Garn hin.
Die Mode der römischen Antike zum Beispiel war charakterisiert durch frei fallende, lockere Gewänder. Am bekanntesten aus dieser Epoche ist sicherlich die Tunika, die vorwiegend von den Bürgern getragen wurde. In aller Regel trug man unter dieser eine Art Leinenhemd.
 
In der Romanik sah modetechnisch alles wieder ganz anders aus - strenge Kleiderordnungen waren Gang und Gäbe. Edle Stoffe wie Samt, Seide oder Brokat waren ausschließlich der adeligen Gesellschaft vorbehalten. Für Pelze galt das gleiche, insbesondere der des Hermelins war eigens für den König oder Kaiser bestimmt. Für Bauern hingegen wurde die Kleidung hauptsächlich aus Stoffen wie Wolle, Leinen und Flachs hergestellt.
 
Im Mittelalter galten England, Frankreich, Italien, die Niederlande sowie Deutschland als bedeutende Textilhersteller. Heutzutage liegen in Deutschland die Ballungszentren für die Textilfertigung in Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen. 
Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Stoff ein gewebtes, gestricktes oder gewirktes Produkt aus Textilfasern, welches anschließend zur Herstellung von Kleidungsstücken verwendet wird. Eine Faser ist dabei weniger als 0,5 mm dick und wird je nach ihrer Herkunft in verschiedene Arten untergliedert.
 

Pflanzliche und künstliche Stoffe

Heutzutage ist die Bandbreite an Stoffen und Materialien schier unbegrenzt. Pflanzliche und tierische Textilfasern zählen zu den natürlichen Stoffen. Neben diesen natürlichen Textilstoffen wie Wolle, Baumwolle und Seide gibt es mittlerweile auch eine Vielzahl synthetisch hergestellter Chemiefasern, die in der Textilindustrie verarbeitet werden. Seide beispielsweise wird in zusammenhängenden Fäden aus den Hinterleibsdrüsen von Spinnen und Insekten ausgeschieden. Die echte Seide allerdings produziert ausschließlich ein Schmetterling - der Seidenspinner. Am häufigsten verwendet man noch immer Schafwolle zur Herstellung von Textilien. Dabei haben die Fasern je nach Schafart, von der sie gewonnen werden, unterschiedliche Eigenschaften.
 
Bei den Pflanzenfasern handelt es sich hauptsächlich um Cellulose. Je nach ihrem Aufbau unterscheidet man vier Gruppen von Pflanzenfasern: Samenfasern, Bastfasern, Gefäßfasern und vollständige Halme.
 
Der überwiegende Teil an Kunstfasern wird aus Erdölderivaten hergestellt und ähnelt der Struktur von Kunststoff. Die erste künstlich erzeugte Faser war Nylon.
Datum: 13.07.- 15.07.2010
Land: USA
Ort: New York
Messe: International Apparel Sourcing Show  
Datum: 13.07.- 15.07.2010
Land: USA
Ort: New York
Messe: Texworld USA - Worldwide Fabrics Rendez-vous
Datum: 13.07.- 15.07.2010
Land: USA
Ort: New York
Messe: HTFSE Home Textiles Fabric Sourcing Expo
Datum: 15.07.- 19.07.2010
Land: USA
Ort: Atlanta
Messe: International Area Rug Market  
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