Vom klassischen Wollpullover zum modernen Sweatshirt
Das Wort Pullover lässt sich vom Englischen ableiten, wo es soviel bedeutet wie „Überzieher“ (to pull = ziehen; over = über). Im deutschen Sprachgebrauch findet man den Begriff seit 1817. Den Pullover zählt man in die Kategorie der Oberbekleidung. Klassischerweise hat ein Pullover lange Ärmel und wird aus Wolle gestrickt, er kann aber auch aus verschiedenen anderen Textilfasern gefertigt werden. So zum Beispiel aus Seide, oder Kunstfasern wie Polyacryl. Mischt man Letzteres den Wollfasern bei, so sorgt Polyacryl für eine bessere Stabilität der Form. Ein Beispiel dafür wäre das Sweatshirt. Dieses kommt heutzutage bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Allgemeinen besser an als ein herkömmlich gestrickter Pullover aus Wolle.
Wollpullover unterscheidet man je nach verwendeter Wollart diverse Arten. Zum einen gibt es Pullover aus Kaschmir- oder Schurwolle. Unter Schurwolle versteht man Wolle, die direkt von den lebenden Tieren gewonnen wird. Kaschmirwolle ist eine Luxusfaser, die von der Kaschmir-Ziege gewonnen wird. Dabei wird das Tier nicht wie üblich geschoren, sondern die Fasern werden sorgfältig ausgekämmt. Kaschmirwolle ist wunderbar weich, leicht und wärmend ist. Darüber hinaus ist sie eher selten und teuer.
Zum anderen gibt es Funktionspullover, die aus wasser- und windundurchlässigen Materialien hergestellt werden, indem spezielle Membranen eingearbeitet werden. Derartige Pullover können aufgrund ihrer Eigenschaften sogar eine Jacke ersetzen. Beispiele hierfür sind der Segelpullover und der Skipullover.
Wie bei vielen anderen Kleidungsstücken auch, gibt es bei Pullovern eine beinahe unbegrenzte Varianz an Farben, Formen und Mustern. Was die Form betrifft, so kann man den Halsabschluss, den Ausschnitt und den Kragen bei der Herstellung variabel gestalten. Sehr beliebt sind der V-Ausschnitt, der Rollkragen und der Rundhals-Ausschnitt.
Weithin bekannt und berühmt sind sicher das Norwegermuster, sowie das Aranmuster. Das Norwegermuster stammt zwar nicht direkt aus Norwegen, jedoch sind Island, die Färöer und die Shetland-Inseln die Heimat dieses mehrfarbigen und mehrfädigen Strickmusters. Beim Aranmuster handelt es sich um charakteristische Muster aus plastisch wirkenden Zöpfen, Rhomben und Noppen. Diese Art von Muster stammt aus Irland sowie von den irischen Araninseln. Je nachdem, wer welches Muster auf seinem Pullover trug, konnte man seinen Träger einer bestimmten Familie zuordnen. Der Pullover diente also in gewisser Art und Weise als Namensschild.
Viele der im deutschen Handel angebotenen Pullover werden nicht im Inland produziert, sondern aus verschiedenen Ländern in- und außerhalb der EU importiert. So zum Beispiel aus Hongkong, von wo Deutschland im Jahr 2005 insgesamt Pullover im Wert von 10,2 Millionen US $ importierte.
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| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | International Apparel Sourcing Show |
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | Texworld USA - Worldwide Fabrics Rendez-vous |
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | HTFSE Home Textiles Fabric Sourcing Expo |
| Datum: | 15.07.- 19.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | Atlanta |
| Messe: | International Area Rug Market |




