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Lederbekleidung ist vielfältig

Manche Kleidungsstücke gehören unweigerlich zu selbstverständlichen Begleitern im Alltag oder auch zu den Lieblingsstücken im Kleiderschrank – ein Kleidungsstück aus Leder ist sicher eines davon. Denn Leder ist ein universell einsetzbares Material und besticht durch Eigenschaften wie Geschmeidigkeit, relativ hohe Wasserundurchlässigkeit, Atmungsaktivität und Festigkeit.
 
Ob in der Textilindustrie zur Herstellung von Kleidung wie Hosen, Jacken und  Mänteln, Corsagen, Schuhen oder sogar traditioneller Trachtenkleidung, Leder findet sich so gut wie überall im Bekleidungsbereich wieder. Doch auch als Funktions- und Schutzkleidung ist es geeignet. So beispielsweise zur Fertigung von Motorrad- oder Fliegerjacken, Helmen oder Schürzen. Daneben hat Leder auch einen festen Platz als Material für Outfits in der Fetischszene. Unter den natürlichen Materialien wie Wolle, Seide, Baumwolle oder Leinen hebt sich Leder eindeutig von den anderen ab.
 
Lederbekleidung hat sich als dauerhafter Bestandteil der Alltagsbekleidung etabliert und auf dem Modemarkt bewiesen. Ebenso beliebt ist Leder als Material zur Herstellung von Koffern und Geldbörsen, aber auch Accessoires von Armbändern, Hüten über Handschuhe und Gürtel, sowie Taschen in jeglicher Form und Größe – von der kleinen Handtasche für den Abend bis hin zum Wanderrucksack. Man sieht also: das Material Leder gehört ganz natürlich und selbstverständlich zum alltäglichen Leben dazu.
 
Zur Geschichte der Lederherstellung und Nutzung des Materials ist beinahe so alt wie die Menschheit selbst. Bereits in den frühen Anfängen der Zeitgeschichte nutzten die Neandertaler unter dem Einfluss der Eiszeit die Häute ihrer Beutetiere als schützende Bekleidung oder zur Ausstattung ihrer Behausungen. Erste Methoden zur Haltbarmachung waren das Räuchern am Feuer, Kauen oder Trocknen. So räucherten unter anderem die nordamerikanischen Indianer ihre Häute und Felle.
 
Der Vorgang der pflanzlichen Gerbung mit mineralischen Salzen war bei den alten Ägyptern 4000 Jahre vor Christus bekannt. Schätzungsweise seit dem Jahre 2000 vor Christus wird in Europa mit pflanzlichen Mitteln gegerbt. Dabei bevorzugte man überwiegend Eichen- und Buchenrinde für diesen Vorgang. Tradition hatte die sogenannte Lohgerbung vor allem im  Mittelalter. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts war die Erfindung der Chromgerbung bahnbrechend für die Lederindustrie. Mit diesem Verfahren gelingt die Herstellung sehr weicher Leder, die trotz allem Festigkeit besitzen, lichtecht bleiben und sich ausgezeichnet färben lassen. Mit der Chromgerbung kam auch schließlich die weltweite Industrialisierung des Lederhandwerks.
 
Anhand der Farbe eines noch ungefärbten Leders kann man dessen Gerbeart erkennen. So ist unter anderem alaungegerbtes Leder fast weiß, lohgegerbtes Leder hat eine bräunliche Farbe, chromgegerbtes Leder ist silbergrau und eine zartgelbe Färbung lässt auf sämischgegerbtes Leder schließen.
 
Da man Häute und Felle nicht „von der Rolle“ produzieren kann, sind Kleidungsstücke aus Leder immer Unikate und keines gleicht wie ein Ei dem anderen, 
Datum: 13.07.- 15.07.2010
Land: USA
Ort: New York
Messe: International Apparel Sourcing Show  
Datum: 13.07.- 15.07.2010
Land: USA
Ort: New York
Messe: Texworld USA - Worldwide Fabrics Rendez-vous
Datum: 13.07.- 15.07.2010
Land: USA
Ort: New York
Messe: HTFSE Home Textiles Fabric Sourcing Expo
Datum: 15.07.- 19.07.2010
Land: USA
Ort: Atlanta
Messe: International Area Rug Market  
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