Jeans ist nicht gleich Jeans
Nahezu jeder trägt sie, mag sie und sie ist wohl in jedem Kleiderschrank zu finden – die Jeans. Als eine Art der Oberhose hat sie weltweit Karriere gemacht und einen festen Platz in der Modewelt eingenommen.
Erfinder der heutigen Jeans war der in Bayern geborene Levi Strauss, der später nach San Francisco auswanderte und im Jahre 1873 gemeinsam mit dem Schneider Jacob Davis die Jeans zum Patent anmeldete. Eigentlich sollte sie den amerikanischen Goldgräbern als robuste Arbeitskleidung dienen. Im ersten Jahr bestanden diese Hosen noch aus braunem Zeltplanenstoff. Erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs eroberte die Jeans den europäischen Modemarkt. 1948 wurde sie zum ersten Mal in Europa hergestellt und im Jahre 1953 das erste Mal speziell für die Frau.
Eine klassische Jeans besteht aus Indigo - Denim - Stoff, besitzt fünf Taschen, die mit sechs Nieten befestigt sind und verfügt über eine auffällige Steppnaht. Des Weiteren hat sie zwischen fünf und sieben Gürtelschlaufen und lässt sich mit Reißverschluss oder Knöpfen schließen. Bei Denim handelt es sich um einen robusten blauen Stoff aus Baumwolle – dem Material zur Herstellung von Jeans. Seinen Namen hat Denim der französischen Stadt Nimes zu verdanken. „De Nimes“ heißt „aus Nimes“ und schließlich wurde daraus Denim. Indigo wiederum ist ein dunkelblauer Farbstoff. Ursprünglich gewann man ihn aus den Blättern der Indigo-Pflanze, heute kann er allerdings künstlich hergestellt werden. Schon vor 4500 Jahren war den alten Ägyptern und Chinesen Indigo bekannt. Bei den Jeans verwäscht sich der Farbstoff mit der Zeit und führt zu dem typischen Aussehen der Hose.
Aber Jeans ist nicht gleich Jeans: Ob bei Schnitt, Form oder Farbe – die Auswahl an den verschiedensten Modellen ist schier unbegrenzt. Daher unterteilt man Jeans in unterschiedliche Arten wie zum Beispiel die klassische Five Pocket Jeans, Bell Buttom, Boot Cut, Baggy, Karotten- oder Röhrenjeans. Letztere war besonders in den 80er Jahren sehr beliebt und eine für diese Zeit typische Form der Jeans. Momentan erlebt sie ein Comeback in der Modewelt.
Die klassische Five Pocket Jeans hat, wie der Name bereits sagt, fünf Taschen. Dabei ist die kleine Tasche vorne rechts die sogenannte „Münztasche“ oder Coin Pocket und zur Aufbewahrung von Kleingeld gedacht. Eine extrem weite und lässige Jeans ist die Baggy, die eigentlich viel größer als notwendig und damit „oversized“ ist. Beliebte Träger dieser Jeans sind Skater. Grundlage der Bell Bottom Jeans mit äußerst weit ausgestellten Beinen, ist die Flower-Power-Zeit der 70er Jahre. Sie ist eher bekannt unter dem Namen Schlaghose. Jeans mit nur leicht ausgestellten Beinen nennt man hingegen Boot Cut, da sie über den Cowboy-Stiefeln, den „Boots“ getragen werden.
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | International Apparel Sourcing Show |
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | Texworld USA - Worldwide Fabrics Rendez-vous |
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | HTFSE Home Textiles Fabric Sourcing Expo |
| Datum: | 15.07.- 19.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | Atlanta |
| Messe: | International Area Rug Market |




