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Hosen - das Beinkleid der Menschheit

Grundlegend unterscheidet man Hosen in Unter- und Oberhosen, wobei die Unterhose stets unter der Oberhose getragen wird. Man kann zwar eine Oberhose auch ohne Unterhose tragen, was aber aus hygienischen Gründen nicht üblich und ratsam ist. Je nach Geschmack, Witterung und abhängig vom „Darüber“ kann man unter verschiedenen Arten von Unterhosen wählen: Schlüpfer, Boxershorts, Slips, String-Tangas und lange Unterhosen.
 
Bei den Oberhosen hingegen ist es notwendig, eine weitere Einteilung in Unterarten bezüglich  Material, Verwendungszweck und Schnitt vorzunehmen. So fasst man hinsichtlich des Materials zum Beispiel Jeanshosen, Cordhosen, Lederhosen und Stoffhosen in einer Unterart zusammen. Richtet man sich nach dem Verwendungszweck, so können Jogginghosen, Radlerhosen, Turnhosen bzw. Sporthosen allgemein, Arbeitshosen oder auch Skihosen gemeinsam genannt werden. Je nach Schnittart einer Hose unterscheidet man wiederum in Latzhosen, Cargohosen, Schlaghosen, Bundfaltenhosen, Caprihosen, Hüfthosen, Baggy Pants, um nur einige zu nennen.
 
Allerdings gibt es auch Hosen, die sich weder zu den Ober- noch zu den Unterhosen zählen lassen. Hierzu gehören beispielsweise die Badehose und die Strumpfhose, wobei Letztere etwa seit dem 15. Jahrhundert bekannt ist und anfangs als Oberhose getragen wurde.
 
Bislang konnte noch nicht geklärt werden, wer sie denn eigentlich erfunden hat – die Hose. Ein Grund der Erfindung ist, dass man zum Schutz vor Zugluft irgendwann den Rock, welcher vorher schon bekannt war, zwischen den Beinen zusammennähte. Zweifelsfrei hingegen ist, dass bereits das iranische Nomadenvolk der Skythen, die Mongolen sowie die Chinesen im ersten Jahrtausend vor Christus Hosen trugen. Im Gegensatz zum Rock ist eine Hose mit Sicherheit wesentlich praktischer. Denn da jedes Bein einzeln verhüllt ist, lassen sich die verschiedensten Aktivitäten und Bewegungsabläufe einfacher ausführen, da mehr Beinfreiheit vorhanden ist.
 
Heutzutage können Männer wie Frauen gleichermaßen Hosen tragen. Jahrhunderte lang war jedoch, entsprechend der gesellschaftlichen Richtlinien, das Tragen von Hosen ausschließlich Männern vorbehalten. Für Frauen waren Kleider, bzw. Röcke als Beinkleider vorgesehen.
 
Im Laufe ihrer Geschichte unterlag die Hose  ebenso dem modischen Wandel wie heutzutage. Bis zum 10. Jahrhundert trug man die Hose lang, später – gegen Ende des 15. Jahrhunderts - war sie nur knielang und im 17. Jahrhundert wiederum reichte die Hose bis zur Wade. Die 80er Jahre des 18. Jahrhundert bescherten uns dann die neuen langen Hosen, die sogenannten Pantalons. In der Biedermeier-Zeit war die Hosenmode vorrangig körperbetont mit schmaler Taille. Die Jeanshosen wiederum erstürmten den europäischen Modemarkt erst nach dem Zweiten Weltkrieg.
 
Datum: 13.07.- 15.07.2010
Land: USA
Ort: New York
Messe: International Apparel Sourcing Show  
Datum: 13.07.- 15.07.2010
Land: USA
Ort: New York
Messe: Texworld USA - Worldwide Fabrics Rendez-vous
Datum: 13.07.- 15.07.2010
Land: USA
Ort: New York
Messe: HTFSE Home Textiles Fabric Sourcing Expo
Datum: 15.07.- 19.07.2010
Land: USA
Ort: Atlanta
Messe: International Area Rug Market  
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