Abwasserreinigung bei der Textilherstellung
Im Allgemeinen bezeichnet man Wasser, welches durch Gebrauch verunreinigt, oder aber in seinen ursprünglichen Eigenschaften und seiner Zusammensetzung verändert wurde, als Abwasser. Die Kanalisationen sammeln genau dieses Abwasser, transportieren es in aller Regel zur Kläranlage, wo es schließlich in Gewässer eingeleitet wird, die als sogenannte Vorfluter dienen.
Für die Herstellung von Bekleidung und anderen Textilien werden im industriellen Bereich nahezu Unmengen an Wasser benötigt. Abgesehen von einer gewissen Verdunstungsmenge bei einzelnen Phasen der Produktion, fällt dieses Wasser auch als Abwasser an. Unabhängig davon, wie viel Abwasser bei der Textilherstellung anfällt, muss dieses von darin enthaltenen umweltschädlichen- und anderen Substanzen befreit werden, bevor sie ins Abwassersystem eingeleitet werden dürfen. Neben Farbstoffen sind auch sogenannte Tenside, Säuren und Laugen, Schwermetalle und Mineralöle in textilem Abwasser enthalten, die die Wassereigenschaften beeinflussen können. Die eben genannten Substanzen können in gelöster, ungelöster oder halbgelöster Form vorliegen. Es gibt die Möglichkeit, gelöste Substanzen in ungelöste Form zu überführen, gleiches gilt für halbgelöste Substanzen. Der vorwiegende Anteil dieser Substanzen ist organisch. Für den Vorgang der Abwasserreinigung gibt es je nach Bundesland fest verankerte und strikte Vorschriften.
Eine Vielzahl von Verfahren und Methoden können angewandt werden, um Textilwasser zu reinigen. Es gibt mechanisch-physikalische Verfahren, chemische und biologische Verfahren. Zu den mechanisch-physikalischen Verfahren gehören Sieben, Filtration, Absenken in Klärbecken und Trennen. Als biologische Verfahren bezeichnet man den Abbau durch Mikroorganismen wie beispielsweise durch anaerobe oder aerobe Bakterien. Letztere sind Bakterien, die für ihre „Tätigkeit“ im Gegensatz zu den anaeroben Bakterien Sauerstoff brauchen. Wird das Abwasser durch Mikroorganismen abgebaut, muss darauf geachtet werden, dass es weder zu sauer noch zu alkalisch ist. Wenn nötig, muss das Wasser zuvor neutralisiert werden. Dies kann man durch Beimischen von Säuren bzw. Laugen, Einleiten von Gas, Filtration oder durch Zusetzen von bestimmten Chemikalien erreichen.
Je nach Beschaffenheit eines Textilbetriebes kann das Abwasser direkt über das Abwassersystem in die kommunalen Kläranlagen geleitet werden, oder aber die gesamte Reinigung erfolgt im Betrieb selbst. Dabei wird textiles Abwasser als ein wesentlicher Bestandteil von industriellem Abwasser in der Kläranlage mitbehandelt. Die Entfärbung von Textilabwasser stellt eine relativ kostenintensive und aufwändige Prozedur dar.
Um in einem Textilbetrieb Wassereinsparungen zu erzielen, bietet es sich an, für verschiedene Gebrauchszwecke unterschiedliche Wasserqualitäten zu verwenden. Außerdem könnte man sparsamer mit Spülwasser haushalten, Kühlwasser könnte wiederverwendet werden oder die Färbeverfahren könnten verbessert werden.
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | International Apparel Sourcing Show |
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | Texworld USA - Worldwide Fabrics Rendez-vous |
| Datum: | 13.07.- 15.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | New York |
| Messe: | HTFSE Home Textiles Fabric Sourcing Expo |
| Datum: | 15.07.- 19.07.2010 |
| Land: | USA |
| Ort: | Atlanta |
| Messe: | International Area Rug Market |




